20. Dezember 2009
Am 19. und 22.04.08 brachte die Volksstimme einen Bericht über die hingerichteten Jugendlichen in Treseburg. Der Bericht wurde durch Volker Schirmer und Robby Zeitfuchs initiiert. Als Grundlage für den Bericht wurde das vorhandene Archivmaterial der Autoren zu diesem Thema verwendet. Bei Recherchen konnte im Jahr 2008 ein überlebender der Gruppe im Raum Kassel ausfindig gemacht werden. Die Zeugenaussagen des einzigen Überlebenden flossen ebenfalls in den Bericht mit ein.
Erster Teil des Berichts (Voksstimme 19.04.08)
Zweiter Teil des Berichts (Voksstimme 22.04.08)

Sammelgrab der hingerichteten Jugendlichen in Treseburg
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17. Januar 2006
Ende April 1945 wurden in der Umgebung von Osterwieck 17 deutsche Kriegsgefangene durch alliierte Soldaten erschossen. Laut Zeitzeugenberichten wurden die Soldaten, vermutlich Waffen-SS Angehörige, zum nahe gelegenen Fallstein gebracht und dort durch Schüsse hingerichtet. Übermittelt waren drei Plätze am Fallstein an denen die Leichen später im Juni 1945 vergraben worden waren.
Der Verein zur Bergung Gefallener in Osteuropa (VBGO) e.V. hatte im Jahr 2005 eine Suchaktion unternommen, mit dem Ziel den deutschen Soldaten eine würdige Ruhestätte zu geben. Im Jahr 2005 konnten daraufhin zwei erfolgreiche Bergungen durchgeführt werden.
Die Gebeine von fünf Soldaten blieben jedoch verschollen.
Der Drübecker Bürger Bernd Z. und sein Team unternahmen Anfang Dezember einen erneuten Anlauf und fanden dort tatsächlich die Gebeine von fünf weiteren Soldaten.
Die Bergungsaktion wurde durch die Staatsanwaltschaft Halberstadt begleitet, die Ermittlungen in Zusammenhang mit Kriegsverbrechen führt. Die Leichen wurden kriminaltechnisch untersucht.
Die Bestattung der Gebeine findet auf dem Osterwiecker Friedhof statt.
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3. Januar 2006
von Wolfram Richter

Das Buch liefert z.B. neue Fakten zu den Kapiteln Der Brocken - ein Sensationsberg?; Der Brocken und seine politischen Touristen; Ein Totalitär-Reservat der DDR; Zwölf Jahre Brockendiplomatie; Der Brocken und sein Alpengarten; Der Brocken liegt im Zentrum des Nationalparks Harz und Zwei Berge mit Gemeinsamkeiten Fujiyama und Brocken. Aber auch anderen Themen im Zusammenhang mit dem höchsten Harzberg widmet sich das Buch, z.B. Erschließung des Brockens, Brockenblicke mit historischen Texten, Briefe und Grüße, Postgeschichte und Philatelie, Fernsehsender, Brockenbahn, Werbewirkung, Sport und Rekord, Krieg, russisches Militär, Humor es gibt kaum ein Brocken-Thema, das der Autor nicht bearbeitet hat, wobei er die Nationalparkentwicklung vom ersten Tag an immer gebührend berücksichtigt hat. - Ein Verzeichnis mit über 360 Stichworten und Namen von Personen hilft bei der inhaltlichen Erschließung des Buches.
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29. Dezember 2005
von Benno Prieß
In dem Buch dokumentiert Prieß die Massenverhaftungen von Kindern und Jugendlichen in Mitteldeutschland nach Kriegsende. Den 13- bis 18-jährigen wurde eine nationalsozialistische oder zumindest antikommunistische Gesinnung unterstellt. Unter dem Vorwand, NS-”Werwölfe” zu sein, richtete man sie kurzerhand hin oder sperrte sie für lange Jahre ein. “Geständnisse” wurden durch Folter grauenhaft erzwungen.
Der Autor konnte dazu authentisches russisches Bild- und Schriftmaterial einsehen und auswerten. Ehemalige Häftlinge und Hinterbliebene steuerten weitere Zeugnisse bei. Sogar das Bundesinnenministerium sah sich veranlaßt, die Erstellung der Dokumentation finanziell zu fördern. Die meisten der dokumentierten Fälle ereigneten sich in Mecklenburg und Thüringen.
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28. Dezember 2005
Einer der großen Maler unseres Jahrhunderts ist Professor Wilhelm Petersen.
Der Kriegsberichterstatter und Maler wurde am 10.08.1900 in Elmshorn geboren. Seiner friesischen Heimat immer eng verbunden, malte und erzählte er aus dem Geist seiner aus dem Norden kommenden Vorfahren und der niederdeutschen Landschaft.
Als er sechzehn ist, ermöglicht ihm die Mutter den Besuch der Hamburger Kunstgewerbeschule.
Während des ersten Weltkrieges schließt er seine Ausbildung zum Malergesellen durch Notprüfung ab und meldet sich zum Freikorps, dem er bis 1920 angehörte. In den dreißiger Jahren wird Petersen zum Professor ernannt.
Den zweiten Weltkrieg erlebte Petersen an vordererster Front als Soldat und Kriegsberichterstatter. Hier schuf er die Zyklen “Totentanz” und “Ich male den Tod”, in denen er schonungslos das Antlitz des Krieges zeichnet.
Nach dem Krieg wird Petersen verhaftet und fünf Monate lang interniert. Danach spezialisiert er sich wieder auf die Illustration von Kinder- und Jugendbüchern.
Am 22. Mai 1987 stirbt Petersen in Elmshorn.
Das Bild auf dem Einband von “Zeitzeugen, der Harz im April 1945″ wurde von Wilhelm Petersen gemalt und ist in dem Buch “Er ging an meiner Seite”veröffentlicht.
Link: Wilhelm Petersen “Er ging an meiner Seite”
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28. Dezember 2005
Das Buch “Zeitzeugen, der Harz im April 1945″ ist jetzt auch bei Google Buchsuche verfügbar.
Warum Zeitzeugen bei Google Buchsuche?
Google Buchsuche ermöglicht es, in Büchern online zu suchen. Anstatt nur die Bücher anzuzeigen, deren Titel, Autor oder vom Verleger bereitgestellte Stichwörter mit Ihren Suchkriterien übereinstimmen, werden in den Suchergebnissen nun Titel auf der Grundlage des gesamten Buchtextes angezeigt.
Somit ist es möglich für Schüler, Studenten und Interessierte das Buch “Zeitzeugen, der Harz im April 1945″ nach eingegebenen Schlagwörtern schnell zu durchsuchen.
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28. Dezember 2005
von Albert Kesselring

Kurzbeschreibung
Generalfeldmarschall Albert Kesselring verfaßte nach seiner Verurteilung zum Tode durch ein britisches Militärgericht und anschließenden Begnadigung zu lebenslanger Haft noch während seiner Haft 1952 seine Lebenserinnerungen. Geprägt von der Dienstzeit im Königlich Bayerischen Heer und in der Reichswehr, gelang ihm in der Wehrmacht ein schneller Aufstieg. Bereits 1937 wurde er General der Flieger, 1939 Befehlshaber der Luftflotte 1, mit der er am Polenfeldzug teilnahm, und 1940 Befehlshaber der Luftflotte 2, die er im Westfeldzug kommandierte und bis Dezember 1941 auch im Osten befehligte. Danach führte er als Oberbefehlshaber Süd die deutschen Luftstreitkräfte im Mittelmeerraum und in Nordafrika. Im März 1945 ernannte ihn Hitler zum Oberbefehlshaber West. In seinen Erinnerungen schildert Kesselring die Beweggründe für seine militärischen Entschlüsse und Handlungen. Diese einzigartige historische Quelle vermittelt dem Leser, daß Kesselring in allen Lagen als Soldat zu handeln wußte.
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27. Dezember 2005
von Franz W. Seidler, Alfred M. DeZayas, Armin A. Steinkamm, Alfred M. de Zayas

Kurzbeschreibung
Lidice, Katyn, Montecassino, Dresden - sie alle stehen für Kriegsverbrechen im 20. Jahrhundert. In diesem Band werden von 50 Experten in 140 chronologisch geordneten Beiträgen Kriegsverbrechen des 20. Jahrhunderts in Europa und im Nahen Osten dokumentiert. Es wird deutlich, daß auf allen Seiten und an allen Fronten das Kriegsvölkerrecht mit Füßen getreten wurde. Das war in den Weltkriegen nicht anders als in den Entkolonialisierungskriegen und beim Zerfall Jugoslawiens in den neunziger Jahren.
Zu den bekannten Stichworten des Zweiten Weltkriegs gehören auf deutscher Seite Coventry, Babiy Yar, Lidice, Oradour, Malmedy, auf sowjetischer Seite Broniki, Feodosia, Grischino, Katyn, Nemmersdorf, auf westalliierter Seite Mers-el-Kebir, Torbay, Montecassino, Annecy und Dresden.
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